Tierquäler sperrt unternährten Hund in Koffer – Belohnung ausgesetzt

Der Mensch ist und bleibt das größte Ungeheuer auf der Erde. Im New Yorker Problemstadtteil Bronx fand man einen Koffer. Der eigentliche Skandal: In dem Reisekoffer befand sich ein völlig unternährter Vierbeiner, der dem Tode nahe war. Wie ein Stück Dreck wurde der Pitbull im Koffer auf den Bordstein geworfen und zum Sterben zurückgelassen.

Der dreijährige Rüde war derart lange nicht gefüttert worden, dass es lange nicht als sicher galt, dass er überleben würde. Doch er machte langsam Fortschritte, begann selbstständig zu essen. Gute Nachrichten!

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Die New Yorker Tierschützer erfahren derart viel Unterstützung in den Vereinigten Staaten, dass sie hohe Belohnungen aussetzen können. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters in diesem Fall führen, wurden 22.000 Dollar ausgelobt. Summen, die in Deutschland nur in seltenen Fällen ausgerufen werden – und wenn dann nur für Taten, die im Zusammenhang mit Menschen stehen.

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Die New Yorker Polizei arbeitet Hand in Hand mit den Tierschützern und haben eine Spezialeinheit zur Ergreifung des Täters ins Leben gerufen. Man kann nur hoffen, dass die Suche nach der Bestie von Erfolg gekrönt ist, auch wenn mit zunehmender Zeit eine Ergreifung immer unwahrscheinlicher wird. So jemand darf eigentlich nicht ungeschoren davonkommen.

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In den letzten Jahren stieg die Zahl der von Erfolg gekrönten Verfolgungen von Straftaten im Zusammenhang mit Gewalt an Tieren. Daumen hoch, denn dort wird nicht mehr
weggeschaut!

 

Tierquäler sperrt unternährten Hund in Koffer – Belohnung ausgesetzt